Schlagwort-Archive: Seraphe

16. April, Wilde Tauben, 5.50 Uhr

Seraphes Vater erzählt mir von seiner Kindheit. Sein Kopf liegt leicht auf der Seite, als würden die Erinnerungen im rechten Hirnbereich überschäumen, bald schon überlaufen. Seine Augen sehen mich nicht, während ich mich auf seine Worte konzentriere. Jeder Satz ist … Weiterlesen

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15. April 2012, Morgengebeet, 7.44 Uhr

Nervös, die Hände zittrig, fahren die Finger über die Tastatur, die in den besten Momenten an eine Klaviatur erinnert. Man horcht, greift nach Wörtern, die sich verirren, würgt die kleinen Biester und zieht sie hinunter, um sie auf dem virtuellen … Weiterlesen

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28. März 2012, Der Weg, 18.03 Uhr

Wir haben auf dem Balkon gesessen und gegessen, während die Sonne aus uns Stars machte. Sternchen trug eine überdimensionale Sonnenbrille, die sie zu verschlucken drohte. Nur die Fotografen fehlen. Aber dann wäre es zu eng geworden. Fisch gab es und … Weiterlesen

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27. März 2012, Zwischenmeldung mit Turm, 17.34 Uhr

Jetzt sitze ich (schon) wieder hungrig auf meinem Stuhl, rutsche hin und her. Gelaufen bin ich heute, nicht wenig (fünf Kilometer, die mir noch zur Sucht werden), viel für einen, der seit langer Zeit nur beim Sitzen beobachtet wurde. Das … Weiterlesen

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26. März 2012, Über die Kunst des Romanschreibens, 5.47 Uhr

Kaffee, Zigarette. Es ist so eine Sache mit den Vorgaben, die man sich setzt, in meinem Fall mit den gesetzten Zielen des Romanschreibens, denn eigentlich arbeite ich ja an einem neuen Stück, das ich aber beständig vor mir herschiebe, weil … Weiterlesen

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23. März 2012, Eigentlich, 19.03 Uhr

Eigentlich, ich muss mich unterbrechen, denn mit dem Wort EIGENTLCH beginnen die pathologischen Tagebucheinträge nie, sondern mit … Kaffee. Auch mal mit der Zigarette. Versuchen wir es also noch einmal. Kaffee, ich muss mich wieder unterbrechen, denn ich würde lügen, … Weiterlesen

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Donnerstag, 12. Mai 2011 – Café au lait

Foto: Seraphe

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