Wie Georg Diez die Welt rettete

Kulturzeit.
Ein Name wie ein Hammerschlag. Eine Sichel im deutschen Fernsehen. Das Magazin des linken Kulturbolschewismus. Ein gefährlicher Ableger linker Zellen.
Kulturzeit!
Verstaatlichtes Fernsehen mit dem Auftrag, Deutschland mit bornierten Hoheitsberichten zur Lage der untergehenden Nation einzuschüchtern. Antiamerikanisch. Unaufgeklärt.
Außerdem tragen die keine offenen Hemden.
Pfui Deibel!
Georg Dietz hat darüber geschrieben. Ein aufgeklärter Text, der sich mal nicht borniert über ein Thema stellt.
Endlich.
Darauf hat die Welt gewartet.
Darauf habe ich gewartet.
Der Grandits.
Ernst A. Grandits.
Schon der Name klingt nach linkem Spaßverderber. So grantig eben. Was soll man über den schon schreiben? Gefährlich. Ähnlichkeiten mit Stalin sind nicht zu leugnen. Dieser dicke Schnauzer, den er sich täglich vor der Sendung abrasiert, sollte einem eigentlich Warnung genug sein.
Kulturzeit.
Das ist keine Fernsehsendung. Das ist ein Schauprozess. Dank Diez habe ich das erkannt.
Also noch einmal: Endlich!
Täglich ab 19.20 Uhr überfällt mich ein Zittern. Da ist er wieder.
Der Österreicher.
Hat Lévy mit einer Rampensau verglichen. Diez hat es erkannt. Da operiert einer in der Nähe zum Antisemitismus. Das hat Diez dann aber doch nicht geschrieben.
Ja, ich wusste es.
Seit diesem Tag observiere ich alle Sendungen, die Grandits und Konsorten moderieren.
Diese linken Besserwisser!
Ach, wieder mal ein Bericht über einen jüdischen Intellektuellen. Jetzt aufpassen. Benutzen sie verdächtige Worte.
Diese Kulturbolschewisten!
Kamen da nicht Worte wie Arbeit, Freiheit, Zaun vor.
Aha!
Klatscht ein. Ich wusste es.
Sie sind überführt. Und Diez hat es erkannt. Aber Diez hat mich geschützt.
Ja, ich wäre beinahe auf eine kritische Kultursendung herein gefallen.
Aber der Georg hat das gerade noch mal so verhindern können.
Also: Danke Georg!

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