Monatsarchiv: November 2010

27. November 2010, Willkommen in meiner Stadt, 7.04 Uhr

(Kaffee und Zigarette. Ich erwachte mit einem Schmerz, der sich durch den Körper fraß.) Das Netz ist eine Stadt. (Die Seraphe sitzt in der Küche, sie gähnt, räuspert sich, stöhnt auf. Die Seraphe ist krank. Momentan gleicht unsere Wohnung einer … Weiterlesen

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Der Buecherblogger bespricht „Eine kurze Geschichte der Brandstifterei“

Der Buecherblogger bespricht „Eine kurze Geschichte der Brandstifterei“. „Spätestens bei diesem Satz offenbart sich die Kunst des Erzählers, die banale Situation der Realitätsebene lakonisch und ironisch zu Literatur werden zu lassen. Immer wieder findet man solche Sätze wie kleine Goldstücke. … Weiterlesen

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26. November 2010, Mörder, 5.52 Uhr

Der Vater trommelt unruhig einen Wirbel auf die Lehne des Sessels. Er unterbricht sich, seufzt, beugt sich vor, greift nach den Zigaretten. Er hält die Packung einen Augenblick unschlüssig in der Hand, überlegt, dann (Die Hand schlägt zu, sie ist … Weiterlesen

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25. November 2010, Wer schreibt mich denn da eigentlich?, 5.55 Uhr

Kaffee, Zigarette. Als wäre nichts geschehen. Da ist nur dieser ewige Morgen. Scheißdreck, denk ich da natürlich. Hoch die Tasse Kaffee auf die Wiederkehr des Gleichen. Da ist dieser eine Tag. Den muss man beständig leben. Zerr dich aus dem … Weiterlesen

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Arrebato

(ARREBATO, ab 26. November 2010 auf DVD bei Bildstörung) Verzückung Ein Film, eine Liebeserklärung, eine Stoffsammlung, ein Film, immer wieder ein Film, der Film als Rauschmittel, Verzückung, der Film als Leben, das Leben als Film, sich immer tiefer in die … Weiterlesen

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24. November 2010, Vom Kranksein erzählen, 9.13 Uhr

Vom Kranksein erzählen, vom Nasenbluten berichten, darüber könnte ich ein Gedicht schreiben, dachte ich, vom Rot im schneeweißen Tempo künden, die Welt ist ein Tuch, darauf Kontinente aus Dunkelrot treiben, also legt man den Kopf an das Tuch und horcht … Weiterlesen

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Immer wieder Thompson

Das Klo. Zweite Heimat. Wanderer zwischen den Welten. Hin zum Sofa, weil ich krank bin. Bücher und Gedanken wälzen. Jim Thompson. Peckinpah feuerte ihn und machte aus dem anarchischen Roman „The Getaway“ einen harmlosen Film. Thompson. Immer wieder. Vergessen. Von … Weiterlesen

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