17. Juni 2010, Nazis, Beckett, Magister Claudius, 18.43 Uhr

Abendcappuccino.
Schrieb eben eine Miniatur mit dem Titel „Nazi“, die ich in den nächsten Tagen in der Pathologie veröffentlichen werde. Leszek Skurski und ich sind zu einem alten Projekt zurückgekehrt, bei dem wir uns alle zwei Tage einen Begriff um die Ohren hauen, der dann von uns beiden zu bearbeiten und verarbeiten ist, heißt: Leszek malt ein Bild zu dem beigeschleppten Wort, während ich eine Miniatur schreibe.
Im Literarischen Fundbüro wurde heute von einem gewissen Doktor Ortlieb ein Vortrag über die Romane Becketts angeboten. Ich kam, sah und nickte ein. Mein Schnarchen soll weithin zu hören gewesen sein, was natürlich einige mahnende Worte des Magister Claudius nach sich zog.
Seraphe ist fort zum Grillen bei Kollegen. Kind 4 sitzt in meinem Rücken und sieht sich die „Simpsons“ an.
Erstaunlich, erstaunlich, meldete sich doch heute eine ehemalige (und schon fast vergessene) Figur meines literarischen Kosmos zurück. Sein Name: W. Remus! Ich bin gespannt, wie er sich in mein Schreiben drängen will, und vor allem, wie er sich dort präsentieren wird.

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