12. Juni 2010, Pläne über Pläne, 9.47 Uhr

Seraphe sitzt – die Beine auf dem Tisch liegend – wie ein Scharfschütze nach getaner Arbeit im Saloon, den ich nach dem zweiten Blick als unsere Küche wiedererkenne. Sie liest John Katzenbachs „Die Rache“.
„Und?“, rufe ich zu ihr rüber.
„Sehr gut!“ schreit sie zurück.
Ich beuge mich wieder über die Tastatur. Will heute unbedingt noch eine Krimikurzgeschichte zimmern. Außerdem muss ich Veit Seberg noch antworten. Werde das Vorwort nicht schreiben. In meinem Kopf rumort es. Gedanken poltern. Pläne über Pläne. Mal sehen, was von ihnen bleibt.

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