9. Juni 2010, Post von Veit Seberg, 16.11 Uhr

Keine Neuigkeiten aus dem Literarischen Fundbüro.
Erhielt eine Mail von Veit Seberg. Er fragte allerlei Belanglosigkeiten, sonderte Floskeln ab, um dann von seinem neuen Roman „Handreichungen“ zu erzählen, den er bei Hanser eingereicht hätte.
Seberg schrieb: „Noch hat sich niemand geäußert. Ich gehe aber von einem wohlwollenden Bescheid aus, um endlich in die Arbeit mit dem Lektorat einsteigen zu können.“
Keine Frage. Seberg ist einer der besten Autoren der sogenannten postmodernen Literatur, aber ich denke, gerade die wird es schwer haben, tatsächlich einen geldkräftigen Verlag zu finden.
Mir gefallen Sebergs frühe Erzählungen (Verrat und Verräter) gut. Hier ist besonders die Geschichte „Mondgefährten“ hervor zu heben.
Er fragte nun an, ob ich mir vorstellen könnte, ein Vorwort für die „Handreichungen“ zu schreiben.
Ich denke darüber nach.

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