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Archiv für die Kategorie ‘Kurzmeldungen’
Guido Rohms gestammelte Notizen
2. November 2012Möbiusschleife
12. Juni 2012Um den Roman “Aus der Pathologie” weiterlesen zu können, müssen Sie HIER beginnen!
Juli Zeh
9. Juni 2012Fassbinder
8. Juni 2012Was Sie auf keinen Fall versäumen sollten?
Ray Bradbury
6. Juni 2012Es war diese einzigartige Sprache, die einen benebelte, verzauberte, die einen hob und auf den Flügeln eines Raumschiffs oder Vampirs in den Weltraum des eigenen Kopfes entführte. So wie er, schrieb keiner.
Der starkbeglaste Ray Bradbury – der wie viele Science-Fiction-Autoren, ein vereinsamtes Einzelkind war, gehänselt, ausgestoßen, unverstanden, Grundvoraussetzungen des Spinners, und der in seinem Zimmer zahllose Magazine und Schundromane und Klassiker in die Umlaufbahnen seiner Träume schoss, sich selbst und die Welt beständig erfindend, neu ordnend, der seine Metamorphosen brennen und löschen ließ, der Menschen zu lebendigen Büchern werden ließ – ist tot.
Er starb heute im Alter von 91 Jahren. Das tut mir leid, weil mit diesem Dichter und Träumer ein weiterer meiner Jugendheroen aus der Welt gefallen ist, nicht aber seine wunderbaren auf leisen glutsommerheißen Sohlen daherkommenden Romane.
Jack, oh, Jack
3. Juni 2012“Das war noch was, das Jungsein, dieses sich im Bett strecken und recken, fiebernd, weil man ein neues Buch in den Händen hielt. Gebetbücher, so viele, Burroughs, ja, Kerouac erst recht, den ich anhimmelte, weil da so viel war, Leben, Straßen, Züge, Hoffnungen, Freunde, Besäufnisse, als ob es nicht immer darum gehen würde, um eine Vereinigung von All und Alltag …”
Mein kleiner Gottesdienst zu Ehren Jack Kerouacs ist HIER bei Faust-Kultur erschienen.
Ein wirklich wichtiges Gespräch über die essentiellen Dinge des Lebens …
1. Juni 2012… finden Sie HIER!
Unterweisung eines Amokläufers
19. Mai 2012Die Welt ist voller Botschaften, die sich in Vasen, Glückskeksen, Badewannen und Lampenschirmen verbergen, bisweilen aber auch offenbaren. So fiel mir heute eine Nachricht beim Chinesen in die Hände, die mich die bunte Geschäftigkeit des Lokals vergessen ließ. Erschrocken las ich …
“Raus hier”, füsterte ich und trat Seraphe gegen das Knie.
Wir stürmten – ohne die Rechnung beglichen zu haben – aus dem Restaurant.
“Was ist?”, fragte Seraphe.
“Die bilden …”
“Was?”
“Man rekrutiert dort Amokläufer.”
Ja, die Welt ist voller Botschaften. Man muss sie nur zu lesen, zu deuten wissen.








